Portugal

Lissabon und Alentejo

Quirliges Lissabon, einsame Weiten des Alentejo. Geführte Radtouren in einem Land großer Kultur, kombiniert mit historische Pousadas.

Von den Hügeln des bezaubernden Lissabon, Heimat von Vasco da Gama und Magellan, zur Serra de São Mamede am Rande der spanischen Extremadura. Korkeichen, Wein, Oliven und Sonnenblumen auf einer geführten Radreise durch das unentdeckte Alentejo.

Anreisetag: Samstag

Das sehr günstig im Stadtzentrum gelegene, komfortable Hotel Altis Avenida erwartet Sie ab 14 Uhr. Um 17.15 Uhr zeigen wir Ihnen unter fachkundiger Führung die wesentlichen Teile des historischen Lissabon, um uns dann bei einer Portweinprobe etwas näher kennen zu lernen. 

1.Tag Sonntag: Lissabon – Évora (30 km)

Das am Sonntagmorgen gerade erwachende Lissabon entdecken wir mit der Anfang des 20. Jahrhundert gebauten Straßenbahn, die uns hoch über die Dächer des Baixa-Viertels zum Castelo de São Jorge bringt. Die Burganlage bietet einen phantastischen Blick über die Hügel der Stadt und die Bucht des Tejo. Nach einem Spaziergang hinunter durch das maurisch geprägte Alfama-Viertel überqueren wir den majestätischen Tejo per Schiff. Nach eineinhalbstündiger Busfahrt in das Alentejo beginnt unsere geführte Radtour in dem kleinen Dorf Escoural. Vorbei an Zeugnissen der Megalithkultur auf einer winzigen Straße mit Blick in die Weiten des Alentejo mit seinen ausgedehnten Korkeichenwäldern, erreichen wir am späten Nachmittag Évora. Die Gemäuer dieses Städtchens, das 1986 zum Weltkulturerbe ernannt wurde, stammen aus der Römerzeit, dem Mittelalter und dem 17. Jahrhundert. Wir übernachten im Hotel M´AR de Ar Aqueduto, einem luxuriös renovierten und charmanten ehemaligen Stadtpalast.

2.Tag Montag: Évora – Arraiolos (24 km)

Der Tag beginnt mit einer Stadtführung durch die Perle des Alentejo mit der burgartigen Kathedrale und dem römischen Diana-Tempel. Sicherlich bleibt auch noch etwas Zeit für eine bica (portugiesischer Espresso) unter den maurisch anmutenden Arkaden des Praça do Giraldo. Auf einer ehemaligen Bahnlinie erkunden wir mit auf unserer Radreise mit Reiseleitung die Weitläufigkeit der von Korkeichen und Olivenhainen geprägten Landschaft vor Arraiolos. Schon aus der Ferne ist das über den weiß getünchten Häusern thronende Kastell zu erkennen. Bei einem kleinen Rundgang durch das Städtchen sind einige alte Teppichmanufakturen zu sehen, deren Erzeugnisse seit dem 17. Jahrhundert zahllose portugiesische Paläste schmücken. Die etwas außerhalb in einer Mulde liegende Pousada N. Senhora da Assunção empfängt uns am späten Nachmittag (Schwimmbad). Die gelungene Kombination geradlininger moderner Architektur mit dem Sakralbau aus dem 16. Jahrhundert ist bemerkenswert. Besonderen Eindruck hinterlässt die völlig mit Azulejos (Fliesen) ausgeschmückte Klosterkapelle.

3.Tag Dienstag: Arraiolos – Vila Viçosa (43 km)

Morgens führt unsere geführte Radtour auf kleinen Straßen zwischen von Korkeichen bewachsenen Weiden, Weizenfeldern, Reben und kleinen Eukalyptuswäldern. Am späten Vormittag erblicken wir bereits von weitem die auf einem Bergrücken liegende Burganlage von Évora Monte. Durch ein Erdbeben wurde die Burg 1531 so schwer beschädigt, dass sie unter König João III renoviert werden musste. Wir radeln bis zum Fuße des Berges, bevor wir die Räder verladen und zu Fuß zur imposanten Festungsanlage wandern. Bei einem Rundgang durch das bezaubernde mittelalterliche Burgdorf, dessen Charme voll erhalten geblieben ist, überrascht immer wieder das grandiose Panorama. Anschließend überbrücken wir ein letztes Streckenstück mit einem kurzen Bustransfer. In Vila Viçosa heißt uns die außergewöhnlich luxuriöse Pousada D. João IV willkommen.

4.Tag Mittwoch: Vila Viçosa – Marvão (28 km)

Dass das hübsche Städtchen Vila Viçosa auf einer Marmorader liegt, ist unschwer zu erkennen. Brunnen, Gehsteige, Parkbänke – hier scheint alles aus weißem Gestein erbaut. Auf einem kurzen Rundgang entdecken wir den Palast, das Castelo, und den mit Orangenbäumen gesäumten Dorfplatz. Auf dem Weg nach Estremoz durchqueren wir ein fruchtbares Tal, in dem einige der portugiesischen Spitzenweingüter zu finden sind. In Estremoz besichtigen wir den scheinbar etwas zu groß geratenen Dorfplatz und die Oberstadt, deren Bergfried und die Wehranlage Portugal während des Unabhängigkeitskrieges gegen Spanien im 17. Jahrhundert gute Dienste geleistet haben. Nach dem Mittagessen bringt uns ein Bus in die Sierra de São Mamede bis kurz vor Marvão. Für die letzten Kilometer hinauf zum Bergdorf bietet sich eine Wanderung auf einem ausgesprochen schönen Weg an. Das auf 862 m Höhe liegende Dorf ermöglicht Ausblicke bis weit in die spanische Extremadura und die umliegende Serra de São Mamede. Wir nächtigen in der aus typischen Dorfhäusern bestehenden Pousada de Santa Maria.

5.Tag Donnerstag: Marvão – Flor da Rosa (41 km)

Nach einem Rundgang durch das malerische Marvão und dessen Kastell geht es in zügiger Fahrt nach Castelo de Vide, einen an den Hang gebauten mittelalterlichen Ort mit blumenreichen Gassen, die den Burgberg hinaufführen. Wir besichtigen die Altstadt und die Judaria, in der sich viele Flüchtlinge nach der spanischen Inquisition niederließen. Weiter geht es die Ausläufer der Serra de São Mamede hinunter bis auf ein von Korkeichen und Viehzucht geprägtes Plateau nach Crato. Hier empfängt uns am späten Nachmittag die Pousada de Flor da Rosa, ein aufwendiger, moderner Bau, der gekonnt in die Ruine eines ehemaligen Malteserklosters aus dem 14. Jahrhundert eingefügt wurde (Schwimmbad). Im Panoramarestaurant der Pousada genießen wir beim Abendessen einen traumhaften Blick und lassen diesen Tag der Genussradreise ausklingen.

6.Tag Freitag: Flor da Rosa – Lissabon/Belém (41 km)

Flor da Rosa verlassen wir über einsame Straßen nach Norden und durchqueren dabei auf unserer Rotalis Radreise Dörfer, in denen die Zeit stehen geblieben ist. In diesem Landstrich kann man noch Kleinbauern auf ihren Eseln begegnen. Am frühen Nachmittag erreichen wir nach einer Radelpartie über leicht welliges, durch gelegentliche Eukalyptuswälder aufgelockertes Terrain den Tejo. Hier windet er sich zwischen grünen Steilufern noch durch ein enges Flussbett. Ein Bus bringt uns in knapp zweistündiger Fahrt zurück in die portugiesische Hauptstadt, in der uns das moderne, direkt am Tejo-Ufer gelegene Hotel Altis Belém & Spa empfängt. Neben einem großzügigen Spa-Bereich im Untergeschoß befindet sich auf dem Dach ein weiterer Pool mit schönem Blick auf einige der Sehenswürdigkeiten Lissabons. Unser Abschlußdiner genießen wir im hervorragenden Hotelrestaurant mit Blick auf den Tejo.

7.Tag Samstag: Lissabon/Belém

Das Hotel befindet sich mitten in Belém, Wiege der Entdeckungsreisen und untrennbar verbunden mit Portugals Goldenem Zeitalter. Wir spazieren zum Torre de Belém, Startpunkt der großen Seefahrer am Ufer des Tejo. Das Kloster Dos Jerónimos, Höhepunkt der manuelinischen Architektur und sicherlich eines der schönsten Bauwerke der iberischen Halbinsel, besuchen wir zum Ausklang unserer Kulturradreise. Nach Rückkehr zum Hotel am späten Vormittag erreichen Sie noch problemlos Flüge nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. 

ZUSATZÜBERNACHTUNGEN

Gerne sind wir Ihnen bei der Buchung in unserem Partnerhotel behilflich (nach Verfügbarkeit).

Lissabon (Hotel Altis Avenida oder Hotel Altis Belém & Spa): Lissabon hat noch eine Fülle an Sehenswertem zu bieten und fasziniert immer wieder aufs Neue.

Leistungen inklusive:

  • 7 Übernachtungen mit Frühstück (Samstag bis Samstag)
  • 6 mehrgängige, ausgewählte Abendessen
  • Wasser zum Abendessen
  • Alle Kurtaxen und Tourismusabgaben
  • Alle Zwischentransfers laut Programm
  • Alle Eintrittsgebühren laut Programm
  • Rotalis Tourenrad (nicht Pedelec)
  • Rotalis Reiseleitung
  • Rotalis Begleitfahrzeug
  • Rotalis Gepäckservice
  • Fahrt mit der berühmten Straßenbahn N°28
  • Zusätzliche Stadtführungen in Lissabon, Évora und Belém
  • Portweinprobe

FLUG: Sie können Ihren Hinflug nach Lissabon über Rotalis buchen (Flugpreis auf Anfrage) oder diesen selbst organisieren. Am besten erreichen Sie das Starthotel vom Flughafen per Taxi, U-Bahn oder mit einem der Flughafenshuttlebusse.

BAHN: Die Anreise mit dem Zug ist sehr zeitaufwendig und daher nur absoluten Bahnfans zu empfehlen.

PKW: Die Anreise mit dem Auto (München-Lissabon knapp 2500 km) ist nur dann zu empfehlen, wenn Sie ihren Urlaub verlängern, um Portugal noch auf eigene Faust zu erkunden.

• Bevor Sie Ihren Flug selbst buchen, versichern Sie sich bitte, dass die erforderliche    Mindestteilnehmerzahl erreicht ist. Rotalis kann bei einer Reiseabsage aufgrund Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl (siehe AGB §7) keine Erstattung des Flugpreises vornehmen.

• Zugfahrpläne für ganz Europa können Sie bequem der Homepage der Deutschen oder Österreichischen Bahn entnehmen.

• Sofern nicht explizit anders ausgewiesen, sind An/Abreisekosten nicht im Reisepreis inkludiert.

• Weitere nützliche Hinweise für eine problemlose An/Abreise finden Sie in den Rotalis-Reiseinformationen, die Sie mit der Teilnahmebestätigung erhalten.

Durchwegs sehr gute Hotels, fast alle in historischen Gemäuern gekonnt mit moderner Architektur kombiniert, mit guten Restaurants. Im Alentejo werden meist regionale und traditionelle Gerichte serviert.

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