Einreise und Impfbestimmungen

Liebe Gäste,
im Folgenden informieren wir Sie über die wichtigsten Einreisebestimmungen unserer Reiseländer sowie über gesundheitsrelevante Themen. Wir bitten Sie, sich diese sorgfältig durchzulesen.

Einreise Reisen in Europa
EU und Schweizer Bürger können innerhalb der Europäischen Union mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass reisen. Auch wenn Grenzkontrollen selten geworden sind, sind Sie verpflichtet, immer einen Lichtbildausweis griffbereit zu haben.

Einreise Reisen Schweiz
Bei EU-Bürgern reicht ein gültiger Personalausweis oder Reisepass aus. Zudem dürfen die Reisenden keine Gefahr für die öffentliche Ordnung und Sicherheit darstellen und Sie dürfen nicht zu einer Landesverweisung verurteilt worden sein.

Einreise Südafrika
EU und Schweizer Bürger: Bei Ausreise noch mindestens 30 Tage gültiger Reisepass und mindestens zwei freie Seiten für Visastempel. Bei Weiterreise von Südafrika in andere Länder mit anschließender Rückkehr nach Südafrika müssen noch weitere freie Seiten im Pass verfügbar sein. Bei der Einreise wird ein „Temporary Residence Permit“ für einen 90-tägigen Aufenthalt im Reisepass angebracht. Kein gesondertes Visum erforderlich. Auskunft über den Aufenthaltszweck sowie die Vorlage eines Rückflugtickets wird verlangt. Es wird empfohlen, die notwendigen Unterlagen für eine Verlängerung, wie Nachweise über Rückflug, Krankenversicherung und finanzielle Mittel bereits vor Einreise zu beschaffen. Bei Ausreise in ein Nachbarland und Wiedereinreise wird nicht neuerlich ein 90-Tage-Permit gewährt, sondern lediglich die Restzeit auf 90 Tage oder ein Sieben-Tage-Permit. Bei einer Einreise mit Direktflug ab Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgesehen. Reisen Sie auseinem Nachbarland Südafrikas ein, kann der Nachweis einer Gelbfieberimpfung zwingend erforderlich sein.

Einreise Eswatini
EU und Schweizer Bürger: Bei Ausreise noch mindestens 6 Monate gültiger Reisepass und mindestens zwei bis drei freie Seiten für Visastempel. Bei der Einreise erhalten Sie an der Grenze eine Aufenthaltserlaubnis für 30 Tage.

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie können für die Einreise in die einzelnen Länder gesonderte Bestimmungen gelten. Wir informieren Sie mit den Reiseunterlagen über ggf. zusätzliche Einreisebedingungen.

Allgemeine Gesundheitsinformationen für Fernreisen
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken werden allen Reisenden folgende Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen empfohlen:
- körperbedeckende helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
- ganztägig wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen auftragen.
- gegebenenfalls unter einem imprägnierten Moskitonetz schlafen.
Trinken Sie Wasser sicheren Ursprungs, z. B. Flaschenwasser, frisch gekochten Tee oder Kaffee, nie Leitungswasser. Eiswürfel nur, wenn sie mit aufbereitetem Wasser hergestellt wurden. Nur gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Fisch und Fleisch nur gut durchgekocht genießen. Halten Sie Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang, vor der Essenszubereitung und dem Essen. Händedesinfektion wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Hinweis Impfungen Allgemein
Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise (unabhängig ob innerhalb oder außerhalb Europas) überprüft und vervollständigt werden (siehe www.rki.de). Dazu gehören die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Hepatitis B, ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR) Influenza und Pneumokokken. Teilweise gibt es für einzelne Zielgebiete weitere Impfempfehlungen der verschiedenen Landesbehörden, wie z. B. dem Auswärtigen Amt in Deutschland oder dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres in Österreich. Weiterführende Informationen hierzu finden Sie auf https://www.auswaertiges-amt.de oder https://www.bmeia.gv.at.

Hinweis Impfungen Fernreisen
Wir empfehlen vor Antritt einer Fernreise die Konsultation einer tropenmedizinischen Beratung (Verzeichnis von Beratungsstellen z.B. unter www.dtg.org oder https://www.gesundheit.gv.at). Die Notwendigkeit von Impfungen und weiteren Prophylaxen hängt natürlich vom Vorkommen der jeweiligen Erkrankung in Ihrem Reisegebiet ab. Dieses kann regional sehr
unterschiedlich sein. Impfungen wie Hepatitis A, Typhus und Cholera werden bei Fernreisen generell empfohlen. Konsultieren Sie einen Reisemediziner für die Klärung der für Sie notwendigen Impfungen sowie Ihrer körperlichen Voraussetzung für diese. Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss, dass eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit von medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden keinesfalls übernommen werden kann. Für Ihre Gesundheit sind und bleiben Sie selbst verantwortlich.

Empfohlene Vorsorge
Im Folgenden finden Sie eine Auflistung wichtiger Reiseimpfungen und anderer Prophylaxen (kein Anspruch auf Vollständigkeit). Die Notwendigkeit unterscheidet sich nach Reiseregion. Konsultieren Sie einen Reisemediziner!

Malaria
Zum Schutz vor Malaria stehen vernünftige und wirksame Maßnahmen zur Verfügung. Neben dem Schutz vor Mückenstichen (Reduzierung der Ansteckungsgefahr um bis zu 90%) besteht die Möglichkeit, vorbeugend Präparate einzunehmen. Malaria kommt in vielen tropischen und subtropischen Regionen vor. Das klassische Hochrisikogebiet für Malaria ist das tropische Afrika, wo fast ausschließlich die „bösartige Form“ der Malaria tropica vorkommt. In diesen Regionen findet die Malariaübertragung ganzjährig und auch in den Städten statt. Auch in Indien, Sri Lanka, in vielen Teilen des Fernen Ostens sowie im Amazonasgebiet ganzjährig Malariaübertragung, manche Städte und Touristenzentren sind jedoch malariafrei. In Mittelamerika und auch im Nahen Osten ist die Intensität der Malariaübertragung regional unterschiedlich und von jahreszeitlichen Faktoren beeinflusst.

Hepatitis A
Zweimalige Impfung im Abstand von 6-12 Monaten. Bereits nach der ersten Injektion sind 95% der Personen zuverlässig geschützt. Eine Kombinationsimpfung von Hepatitis A und Hepatitis B ist möglich (drei Injektionen). Hepatitis A ist in fast allen tropischen und subtropischen Regionen heimisch. Da das Virus mit dem Stuhl ausgeschieden wird, ist das Vorkommen aufs engste mit den hygienischen Bedingungen, also Wasser, Abwasser- und Abfallhygiene verbunden. Die Übertragung erfolgt fäko-oral über kontaminiertes Trinkwasser, Gemüse, Früchte oder Meerestiere. Die Prognosen für Hepatitis A sind sehr gut, im höheren Lebensalter kann es aber zu akutem Leberversagen und damit zum Tod kommen.

Tollwut
Drei Teilimpfungen im Abstand von 0, 7 und 21 Tagen. Impfschutz fast 100%. Nach Tierbissen in exponierten Gebieten muss Ungeimpften innerhalb von 48 Stunden ein Impfstoff verabreicht werden. Tollwut ist in Europa keine Gefahr mehr, allerdings in weiten Teilen Asiens, Afrikas und Südamerikas ein ernstzunehmendes Problem. Insofern sollte dieser Krankheit bei der reisemedizinischen Beratung großer Wert beigemessen werden. Die Übertragung erfolgt durch Speichel von infizierten Tieren. Die Inkubationszeit liegt zwischen 15 und 90 Tagen, in seltenen Fällen bei bis zu einem Jahr. Tollwut ist nach Ausbruch der Krankheit immer tödlich.

Gelbfieber
Einmalige Impfung. Nach einem Monat besteht fast 100%iger Schutz. In zahlreichen Ländern besteht bei der Einreise die Nachweispflicht einer vorhandenen Impfung. Ein internationaler Impfpass muss mitgeführt werden. Gelbfieberimpfbescheinigungen werden nur dann anerkannt, wenn sie durch eine autorisierte Gelbfieber-Impfstelle oder einen autorisierten Mediziner ausgestellt wurden. Das Gelbfiebervirus wird im tropischen Süd- und Mittelamerika sowie in Afrika südlich der Sahara durch Stechmücken übertragen.

Typhus
Einmalige Injektion oder dreimalige Schluckimpfung mit Schutz von ca. 70%. Hauptverbreitungsgebiete sind Nordafrika, Ostafrika, Indien, Nepal, Peru und Indonesien. Das Risiko für den Fernreisenden, an Typhus zu erkranken, liegt für den normalen Touristen in Entwicklungsländern bei etwa 1:30.000 pro Monat Aufenthalt, steigt aber bei Individualtouristen in Hauptverbreitungsgebieten stark an. Infektionsquellen sind vor allem Stuhl, seltener Harn oder Blut. Die Übertragung erfolgt durch Schmierinfektion oder die Aufnahme von kontaminierten Lebensmitteln (Wasser, Salate, Eis…).

Cholera
Zweimalige Schluckimpfung im Abstand von 6 Wochen mit Schutzrate von ca. 90%. Die Übertragung erfolgt fäko-oral. Die Cholera-Vibrionen werden mit dem Stuhl ausgeschieden und gelangen bei ungenügenden hygienischen Bedingungen (fehlender Wasser-, Abwasser- und Abfallhygiene) in die Nahrung und ins Wasser. Cholera ist in weiten Teilen von Asien und Afrika sowie seit 1991 auch in Süd- und Mittelamerika heimisch. Das Auftreten von Ausbrüchen ist eng mit den hygienischen Bedingungen verknüpft und in den klassischen Verbreitungsgebieten immer möglich.

Alle Angaben ohne Gewähr. Informationsstand Juli 2021.
Quelle: https://reisemed.at

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